FOLGE 040 - Career: Bin ich als Developer durch Low-Code/No-Code gefährdet?

Shownotes

In dieser Episode des Get Shit Done in IT Podcasts diskutiert Michael Seidl die Auswirkungen von Low-Code und No-Code auf Entwickler. Er betont, dass diese Technologien nicht die Entwickler ersetzen, sondern ihnen helfen können, effizienter zu arbeiten. Zudem wird die Rolle der KI in der Softwareentwicklung thematisiert, wobei Seidl darauf hinweist, dass KI vor allem bei einfachen Aufgaben unterstützen kann, während komplexe Themen weiterhin menschliches Know-how erfordern. Abschließend ermutigt er Entwickler, sich weiterzuentwickeln und die neuen Technologien als Chance zu sehen.

Takeaways
Low-Code und No-Code sind keine Bedrohung für Entwickler.
Einfache Aufgaben können durch Low-Code-Plattformen automatisiert werden.
Entwickler sollten sich auf komplexe Themen konzentrieren.
KI kann die Effizienz bei der Programmierung steigern.
Ein gewisses Verständnis für IT ist notwendig, um Low-Code zu nutzen.
Die Zukunft der Entwicklung liegt in der Anpassungsfähigkeit.
Komplexe Programmierung erfordert menschliches Know-how.
End-User können mit Tools wie Power Automate viel erreichen.
Die Rolle der Entwickler wird sich, aber nicht verschwinden.
Fortschrittliche Entwickler werden auch in Zukunft gefragt sein.

Sound Bites
"Wir müssen die KI als Unterstützung sehen."

Chapters
00:00 Einführung in Low-Code und No-Code
03:07 Die Rolle von Entwicklern in der Zukunft
05:55 KI und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung
08:46 Abschluss und Ausblick

Transkript anzeigen

Michael Seidl: Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Get Shit Down in IT Podcasts. Mein Name ist Michael Seidl und die Frage der Woche, die wir bekommen haben, lautet, bin ich als Developer durch Low-Code, No-Code gefährdet? Eins vorweg ist wahrscheinlich, zumindest meiner Meinung nach, Einstellungssache, ähnlich wie bei KI-Themen oder generell neuen Themen, die uns betreffen. Wenn die Aufgabe darin besteht, einfache Dinge als Developer mit viel, Code zu erschlagen, dann wird es wahrscheinlich schwierig werden. Das heißt, Low Code, No Code, wenn wir uns von den End-User-Plattformen ansehen wie If This Then That oder der andere Name fällt mir gerade nicht ein, ich ihr wisst, was ich meine. End User Portale, wo ich mir ganz einfach mit ganz vielen Schnittstellen, Klick Klick, mir Sachen zusammenstellen kann, automatisieren kann, ohne nur eine Zelle Code zu brauchen. Das heißt, ich gebe irgendwann meine Credentials ein, habe eine Verbindung zu dem System, habe eine Verbindung zu dem System und kann da relativ einfach Ereignisse, auf Ereignisse trickern oder warten und dann irgendwas auslösen. Das gibt es auch, wenn wir jetzt in der Microsoft Welt bleiben, mit Power Automate oder mit Logic App in Asia. Und auch da kann ich mir mit eigenen oder mit kleinen Symbolen, kleinen Kacheln hier Prozesse zusammenbauen, Automatismen, die mir bei gewissen Dingen helfen, die auch ein End-User bedienen kann. Jetzt ist natürlich ein gewisses Verständnis. von Nöten, wo ich sage, simple Dinge mit, das, also du Weilschleifen oder du Antilschleifen oder if-else Bedingungen, da muss natürlich Verständnis da sein. Also gewisse Affinität zur IT sollte vorhanden sein, damit man so etwas umsetzen kann. Aber ich glaube, für so etwas braucht es heutzutage keine Code mehr oder keine Zeile Code mehr. Wenn es dann natürlich in komplexere Themen geht.

Michael Seidl: Wenn vielleicht die Anforderung das übersteigt, was diese einfachen Schnittstellen anbieten wird, Power Automate, dann ist wieder Code von Nöten und dann ist auch dementsprechend das Know-how von Nöten. Das heißt, IT-affine End-User, jetzt nicht in der IT-Oppteilung arbeitet, aber vielleicht einfach mit dem Thema gern umgeht, wird sich mit Power Automate relativ rasch was bauen können, was er auch brauchen kann, was ihm hilft. Wenn es dann Richtung Code geht, wird er wahrscheinlich Unterstützung benötigen. Ich sehe es auch so dementsprechend in Kunden- und Dienstleistungsbeziehung. Also für einfache Dinge. fragt uns ein Kunde nicht an, sehe ich auch den Sinn nicht dahinter. In unserem Beispiel, wo ich uns jetzt nicht als Dev sehe, sondern wir helfen bei der IT-Prozessautomatisierung mit PowerShell im Scripting-Bereich, das ist dann Developer nochmal ein bisschen anders, aber jetzt vom Themengebiet wahrscheinlich ähnlich. Einfache Dinge fordern uns unsere Kunden einfach nicht an. bin ich auch froh oder wir sagen das auch ganz, ganz ehrlich, dass das wahrscheinlich anders besser funktionieren würde. Sondern wir sind spezialisiert auf komplexere Themen, würde ich jetzt mal behaupten. Und da sehe ich nach wie vor Developer, Skriptor, oder DevOps, oder wie man es nennen möchte, nach wie vor sehr gefragt und sehe auch eigentlich keinen Rückgang durch KI vielleicht, was auch immer. Das wäre jetzt der dritte Punkt. Weil viele eben oder viel geredet wird, KI wird Developer ersetzen, KI wird IT ersetzen, was auch immer. Ich glaube auch da, es wird sich ändern. Also wenn ich jetzt selber sehe, wenn wir Skripte schreiben, wir nutzen es doch schon seit eineinhalb Jahren, glaube ich, der Copilot bei uns intern für Kundenprojekte, für unsere internen Projekte, was auch immer.

Michael Seidl: Das ist eine extreme Effizienzsteigerung und da sehe ich auch dementsprechend den Mehrwert. Ja, kann der KI sagen, in dem Fall KI GitHub Copilot, wenn ich es relativ gut beschreibe, dass er mir eine Dualschleife macht oder 11-Ls-Anweisung und ich erspare mir einfach, keine Ahnung, 10-15 Zeilen Code zum Schreiben, die jetzt nicht kompliziert sind, aber ich erspare mir die Zeit diesen Code zu schreiben und Mittlerweile kann man sagen, funktioniert das relativ gut ohne Fehler. Früher musste man viel ausbessern, aber mittlerweile ist es echt so, dass die KI dementsprechend hier auch beim Coding hilft und wirklich Zeiterspannung bringt. Was ich nicht glaube, dass die KI der Ersatz für das sein wird. Zumindest nicht für komplexere Themen. Für einfache Themen geht es momentan schon ganz gut, wenn man beschreiben kann, was man möchte. Da sind wir wieder beim Prompt-Engineering, das ist jetzt nicht im Coding, sondern auch bei anderen Themen mit der KI oder wenn man mit der KI spricht. Man muss ihr halt relativ gut erklären, was man möchte und das ist auch dementsprechend im Skripting, im Coding-Bereich. Ich muss der KI wirklich gut erklären, was ich möchte, was ich will, was das Ergebnis sein soll, alles drum und dran. Und auch da ist dann dementsprechend auch ein gewisses Verständnis da für die Themen, was es einerseits geht und auch Scripting, Dev-Verständnis da, denn das ungefähr umgesetzt werden kann. Und das nimmt einen auch keine KI ab, zumindest nicht bei komplexeren Themen. Bei einfachen Themen definitiv. wenn ein End-User, sage ich mal ohne IT-Kennnisse, würde ich behaupten, relativ einfach vielleicht einen Ablauf der KI erklären was man möchte und dann kommt ein Code heraus, dass man den lesen lernen sollte oder lesen könnte oder sollte, zu verstehen was denn da drin steht, eben auch nicht der KI blind zu vertrauen, setze ich jetzt mal voraus. Aber auch da würde ich behaupten, einfache Themen kann man der KI anschaffen und ein End-User kann dementsprechend

Michael Seidl: erzeugen für einfache Themen. Also wie auch schon vor ein paar Episoden mit der KI und ob da mein Arbeitsplatz in Gefahr ist. Ich glaube, wenn man sich noch immer darüber definiert, einfachere Dinge zu machen und sich nicht weiterentwickelt mit komplexeren Themen, mit fortgeschrittenen Themen, sondern einfach versucht seine Arbeit darin zu rechtfertigen, einfache Themen zu skriptieren. einfache Themen zu coden, dann wird es wahrscheinlich schwierig, das zu rechtfertigen. Und das jetzt nicht nur für Dienstleister, sondern ich glaube auch für Angestellte, die halt ja auch ihre Zeit so quasi gegen Geld hergeben, da wird einfach der Bedarf wahrscheinlich weniger werden, weil das einfacher, besser und effizienter durch KI oder durch Low-Code, No-Code ersetzt werden kann. Das heißt, man sollte auch hier sehen, dass man sich dementsprechend weiterentwickelt und dass man hier dementsprechend nicht stehen bleibt. Ich glaube, damals war es so der Vergleich mit der AS400, wenn das noch jemand kennt. Es mag jetzt noch Leute geben, vielleicht AS400 oder Firmen AS400 betreiben, das ganz alte mit dem grün-schwarzen Monitor. Ich glaube halt nicht wirklich, dass es eine Zukunftsbranche ist. Und das sehe ich halt dementsprechend auch, Locode, Nocode oder mit der KI, wenn es in der DEV. im Dev-Bereich geht. Das heißt, hier wirklich weiterentwickeln, auch die KI als Unterstützung nehmen, nicht sagen, ich brauche das nicht, ich will das nicht, Lowcode, Nocode dasselbe, also nicht auf diesen einfachen festhalten, sondern wirklich sich weiterentwickeln. Und dann hat man auch als Dev, glaube ich, eine rosige Zukunft, weil irgendjemand muss ja nach wie vor hier den Code schreiben und komplexere Themen abbilden. Das wird uns die KI so schnell nicht abnehmen können und auch kein Lowcode und kein Nocode. Das war es von meiner Seite, meine Meinung dazu. Wenn ihr Fragen habt für den Podcast, gerne mir diese als Sprachnachricht oder als Textnachricht am besten über LinkedIn zukommen lassen. Dann wäre eure Frage demnächst Thema vom nächsten Podcast. Ansonsten wünsche ich euch eine produktive Woche.

Michael Seidl: Produktiv, ich wünsche euch eine schöne Woche und bleib produktiv. So derum, bis zum nächsten Mal, bye bye.

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